Systemwechsel PAISY -> s+p Personalwirtschaft (Sage HR)

Problemstellung:

Bei der VR-Marketing GmbH wurde wie schon beim Bayer. Raiffeisen- und Volksbanken Verlag GmbH die Personalabrechnung mit PAISY über ein externes Rechenzentrum abgewickelt. Problematisch war immer, dass das Rechenzentrum auf Banken spezialisiert war und die Belange der VR-Marketing GmbH nur unzureichend berücksichtigt wurden. Die Abrechnungslisten wurden nur in Papierform geliefert wodurch die Verbuchung auf Konten und Kostenstellen manuell erfolgen musste.

Lösung:

Nach Prüfung mehrerer System hat man sich für die s+p Personalwirtschaft entschieden, da hier schon eine Schnittstelle für das eingesetzte Buchhaltungssystem SYSKA SQL Rewe bestand. Die Umstellung erfolgte zum Geschäftsjahresende.

Aufgabe:

Konzeption und Realisierung

Vorteil:

Einsparung von mehreren Stunden im Monat für die Erfassung der Buchungen. Das System war erweiterbar (z.B. Reisekosten, Mitarbeiterportal, Zeitwirtschaft) und man war flexibler im Abrechnungslauf.

Rückübertragen offenen Posten

Problemstellung:

In Microsoft Navision ERP war eine Schnittstelle für die Rückübertragung der offenen Posten in Amparex ERP vorhanden. In Oracle JD Edwards war bisher keine Schnittstellt vorhanden. Die Filialen sollten aber weiterhin die Möglichkeit haben die unbezahlten Rechnungen im Amparex ERP zu sehen.

Lösung:

Mit einer Microsoft-Access-Anwendung werden die offenen Posten aus Oracle JD Edwards ermittelt und eine Import-Datei für Amparex ERP zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden eine Funktion implementiert, die die offenen Posten mit Saldo 0 ermittelt und die Daten für den automatisierten OP-Ausgleich zur Verfügung stellt.

Aufgabe:

Konzeption und Realisierung

Vorteil:

Zusätzlich zur Ermittlung der offenen Posten können OP’s mit Saldo 0 automatisiert ausgeglichen werden.

Systemwechsel Navision->JD Edwards Vitakustik

Problemstellung:

Die neue Zentrale in Dortmund verwendet im Rechnungswesen Oracle JD Edwards. Die Umstellung sollte rückwirkend für das gesamte Geschäftsjahr erfolgen.

Lösung:

Export der Daten aus Microsoft-Navision-ERP und Verdichtung der Buchungen nach Konto und Kostenstelle mit Microsoft-Access. Ferner wurden die Daten auf den neuen Kontenplan bzw. die neuen Kostenstellen umgesetzt. Für die Übergabe des Anlagevermögens wurde eine Import-Datei aufbereitet. Die bestehenden Lösungen für die Passive Rechnungsabgrenzung wurden mit einer Exportfunktion für Oracle JD Edwards versehen.

Aufgabe:

Konzeption und Realisierung

 

Systemwechsel Addision->Navision

Problemstellung:

Zur Harmonisierung innerhalb der Ungernehmensgruppe wurde beschlossen, bei der Lindacher Akustik GmbH das vorhandene Buchhaltungssystem Addisson durch Microsoft Navision abzulösen.

Lösung:

Es wurde ein Projekt für die Umstellung von Addisson auf Microsoft Navision  aufgesetzt. Ein externer Dienstleister wurde mit der Basiseinrichtung, der Grundschulung für die Mitarbeiter und dem Datenimport beauftragt.

Aufgabe:

Unterstützung bei der Vorbereitung der Importdateien, Übernahme der Bilanzdaten und des Anlagevermögens, Sicherstellung der Schnittstellenkonfiguration zwischen Amparex und Microsoft Navision sowie Unterstützung bei Anwendungsproblemen. Zusätzlich mussten für Addisson erstellte Tools zur Prozessoptimierung mit einer Schnittstelle für Microsoft Navision ausgestattet werden.

Vorteil:

Mit der Einführung von Microsoft Navision wurde auch der Unternehmenskontenrahmen eingeführt. Zusätzlich konnten die schon bei der Vitakustik GmbH eingesetzten Tools zur Prozessoptimierung bzw. für das Konzernreporting eingesetzt werden.

 

Verschmelzung Fiebing Hörtechnik GmbH

Problemstellung:

Als Buchhaltungsystem für die Fiebing Hörtechnik GmbH und die Vitakustik GmbH wurde Microsoft Navision eingesetzt. Die Fiebing Hörtechnik GmbH hatte bis zur Verschmelzung eigene Mitarbeiter im Rechnungswesen. Für die beiden Unternehmen gab es unterschiedliche Mandanten die zusammengeführt werden mussten.

Eine Verschmelzung erfolgt i.d.R. immer rückwirkend, da für die Eintragung im Handelsregister eine Bilanz des zu übernehmenden Unternehmen vorgelegt werden muss. Dies kann u.U. mehrere Monate dauern.

  • Alle Prozesse aus dem Rechnungswesen sollten übernommen werden
  • Es sollten nicht alle Buchungen nachgebucht werden, besonders die schon ausgeglichenen offenen Posten
  • Inter-Company-Themen müssen berücksichtigt werden (Forderungen, Verbindlichkeiten, Beteiligungen, Kapital)
  • Die Kostenstellenauswertung musste auch rückwirkend im verschmolzenen Mandanten aufrufbar sein
  • Es durften keine Duplikate entstehen (Anlagebuchhaltung)
  • Das Mahnwesen musste weiter funktionieren (Übernahme Mahnstufen der OP’s)
  • Gleich Kreditoren mussten richtig zugeordnet werden obwohl sie unterschiedliche Kreditorennummern hatten
  • Durch die Datenübernahme sollte es keine Beeinträchtigung der operativen Tätigkeiten im Rechnungswesen geben

Lösung:

Mit einer Microsoft-Access-Anwendung wurde eine Lösung zur Verdichtung der Daten (90 %) geschaffen. Dabei wurden auch alle Inter-Company-Themen sowie auch die Änderung von Kontonummern vorgenommen. Die Verschmelzung in der Buchhaltung konnte innerhalb von einem Wochenende durchgeführt werden. Für die Realisierung war kein externer Berater notwendig. Die Prozesse aus dem Rechnungswesen der Fiebing-Hörtechnik GmbH wurden in die Prozesse der Vitakustik GmbH integriert.

Aufgabe:

Konzeption und Realisierung

Vorteil:

Es musste kein Projekt mit einem externen Dienstleister aufgesetzt werden. Die Verschmelzung konnte innerhalb eines Wochenendes abgeschlossen werden und eine Beeinträchtigung des operativen Prozesse im Rechnungswesen wurden vermieden.

 

Ablage Kreditoren

Problemstellung:

Nach der Freigabe der Rechnungen wurden diese im Buchhaltungsprogramm gebucht und im Zahlungsorder A-Z abgelegt. Beim Zahlungslauf wurden die Belege nach der Kreditorennummer benötigt. Nach der Durchführung der Zahlung wurden die Belege in den Kreditorenordnern wiederum nach A-Z abgelegt.

Lösung:

Die Rechnungen wurden nach der Buchung im Zahlungsordner nach der Kreditorennummer abgelegt. Die Belege mussten somit nur noch einmal sortiert werden. Für die Ablage nach der Zahlung wurde auch noch eine Vereinfachung eingeführt.

Aufgabe:

Konzeption und viel Überzeugungsarbeit bei den Mitarbeitern

Vorteil:

Einsparung von 66 % der Sortierzeiten und eine sehr einfache Endablage.

 

Passive Rechnungsabgrenzung Vitakustik

Problemstellung:

Für die Ermittlung der passiven Rechnungsabgrenzung wurden mehrere Microsoft-Excel-Tabellen geführt. Monatlich mussten die Formeln angepasst und die Buchungen für die Zuführung bzw. den Verbrauch manuell im Buchhaltungsprogramm erfasst werden. Bei ca. 60 Filialen entstanden 360 Buchungen die am 1. Arbeitstag für das Umsatzreporting durchgeführt werden mussten.

Lösung:

Die Microsoft-Excel-Tabellen wurden derart umgestaltet, dass monatlich keine Formeln geändert werden mussten. Zusätzlich wurde eine Funktion eingebaut, die eine Übergabe der Buchungen an Microsoft Navision ermöglicht hat.

 Aufgabe:

Konzeption und Realisation

Vorteil:

Zeitersparnis von 80% der Bearbeitungszeit – 6 Std. mtl., Erfassungsfehler mit dem daraus resultierenden Suchaufwand werden vermieden. Bei 180 Filialen wäre der Fast Close für das Umsatzreporting am 1. Arbeitstag nicht mehr möglich gewesen.

Versand Bankkarten

Problemstellung:

Viele Filialen haben auch viele Bankkarten da regelmäßig das Geld auf die Bank gebracht werden muss. Bisher wurden die Bankkarten je Bank in verschiedenen Excel-Listen verwaltet. Für den Versand an die Filialen musste in einen Brief manuell die Adresse sowie die Daten der Bankkarte eingetragen werden.

Lösung:

Diese Funktion wurde in den Store-Manager eingebaut. Es musste dann nur noch die neue Bankkarte bei der Filiale hinterlegt werden. Durch Knopfdruck wurde in Word ein entsprechendes Versanddokument mittels einer Vorlage erstellt und ausgedruckt werden.

Aufgabe:

Konzeption und Realisation

 Vorteil:

Reduzierung des Zeitlichen Aufwandes von 10 Minuten auf 2 Minuten je Schreiben

Kassenbestand

Problemstellung:

Die Filialen waren angehalten, dass ihr Kassenbestand eine bestimmte Höhe nicht überschreiten soll. Wöchentlich wurden die Bestände überprüft und bei einer Überschreitung wurden die entsprechenden Filialen per eMail dazu aufgefordert wieder zur Bank zu gehen.

Lösung:

Mit einer Access-Anwendung (Store-Manger) wurden die Kassenbestände aus dem Microsoft Navision eingelesen. Sofern der Höchstbestand überschritten wurde erfolgte ein automatisierter Hinweis an die Filiale per eMail.

Aufgabe:

Konzeption und Realisation

Vorteil:

Reduzierung des zeitlichen Aufwandes von 1 Stunde pro Woche auf 5 Minuten pro Woche